Aktuelles

Der Wahlkurs Musical führt auf - „Ausgetickt - Die Stunde der Uhren“

Am 16. Juli 2019 verwandelte sich die Gymnastikhalle der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule in eine Musicalbühne.

Präsentiert wurde vom Wahlkurs-Musical das Stück „Ausgetickt - Die Stunde der Uhren“ von G. A. Meyer und G. Weiler unter der Leitung von Christine Ebbinghaus und Ellen Schlüter.
24 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 - 8 sangen, tanzten und performten mit Begeisterung die Geschichte vom Aufziehwecker Bobby und Radiowecker Elvis: Beide haben genug vom täglichen „Ticken und Tacken, Klicken und Klacken“ und wollen der Routine mit garstigen Menschen, die ihnen nur auf die Nuss hauen, und der Unterdrückung durch die strenge Superuhr entfliehen. Sie finden Verbündete aus dem alten Uhrenvolk und schaffen es mit Hilfe „einer schlichten Armbanduhr, die sich ein bisschen verkleidet hat“ die Spieluhr zu befreien und damit alle Uhren von der Knechtschaft durch die Superuhr zu erlösen.

Leonie Bender verkörperte den Aufziehwecker Bobby und sang souverän abwechselnd mit ihrer Verbündeten Ernestine Herrmann die den Radiowecker Elvis darstellte „Der Wecker geht mir auf den Wecker“ und „Über mich beklagt sich keiner.“
Eine weitere tragende Rolle hatte Marie Herb als Superuhr. Sie überzeugte mit Liedern in Marsch-Parodie „Uhren müssen spuren“ und „Sekunden zerhacken.“ Marie spielte engagiert die tyrannische Superuhr. Ihre Gehilfen Öli und Schrauber- Ömer Ötztürk und Marcel Wagner lockerten die Szenen humorvoll auf durch spritzige Dialoge und ein kurzes Tänzchen. Die „besoffene Uhr“, lustig gespielt von Lena Boschert, erheiterte besonders die zuschauenden Kinder. Eine ebenso komische Einlage lieferte die Stoppuhr, Lirijon Rexhepi, die den Umbau zwischen den Szenen verkürzte und dafür viel Beifall bekam.
Die elegante und von Ilayda Gümüs ganz natürlich gespielte Rita Rolex zog das Publikum in ihren Bann. Sie sang sich mit „Ich bin die goldne Rita“ in die Herzen der Zuschauer und erntete tosenden Applaus für ihre Revue Einlage.
Ein weiteres Highlight bildete die sanfte Liebesszene in der es zwischen der roten Armbanduhr, Lisa Walk, und Taucheruhr, Mona Bajrami, funkte. Lisa bestach mit einem Solo, in dem der „Mann aus Chrom, Mann aus Stahl […] Mann total digital“ besungen wurde.

Beeindruckend waren für die Zuschauer die Szenen, in denen alle Uhren in Aktion traten: Eine bunte Mischung aus Eieruhr, Kuckucksuhr, Baduhr, Stoppuhr, Sanduhr, Schuluhr und noch vielen mehr. Sie rappten gemeinsam „Spürhunde der Superuhr“ und sangen den Marsch „Ticken und Tacken“ jeweils unterstrichen durch eine passend dargebotene Choreographie.
Unterstützung erhielten die Uhren durch die würdevolle Sonnenuhr: Dilan Kog als Sonnenuhr hatte ebenfalls ein brillant vorgetragenes Solo mit „Geheimnisvoller Schatten.“
Die Geschichte erfuhr ihren Wendepunkt als die Spieluhr, in der Generalprobe dargestellt von Tuana Erdogan, am 16. Juli von der Doppelbesetzung Lorena Moure-Gellert, aus der alten Überseekiste befreit wurde. Beide Darstellerinnen der Spieluhr berührten durch ihre zarten Klänge und filigranen Pirouetten, die alle Uhren erlösten und die Superuhr kaputt gehen ließen.
Ein fulminantes gemeinsames „Keine Zeit für die Zeit“ rundete den Musicalabend ab.

Musiklehrerin Christine Ebbinghaus begleitete virtuos alle Darstellungen live am Piano. Theaterpädagogin Ellen Schlüter war für Kulissen und Kostüme zuständig. Die beiden Lehrerinnen erarbeiteten gemeinsam Choreographie und Darstellung des Musicals.

Licht und Ton wurden von Helfern aus den Klassen 8 und 9 übernommen: Luca Paul Siemers und Simon Erzinger.

  • 01
  • 02
  • 03
  • 04
  • 05
  • 06
  • 07
  • 08
  • 09
  • 10
  • 11
  • 12
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok